Gesundheitsmanagment

Gesund und fit für den Einsatz - Die NRW-Polizei hat ein landesweites Programm für Gesundheit und Fitness gestartet.

Gesund und fit für den Einsatz - Die NRW-Polizei hat ein landesweites Programm für Gesundheit und Fitness gestartet. Neben Sport bezieht es Gesundheits- und medizinische Vorsorge sowie Ernährungsberatung mit ein. Polizistinnen und Polizisten müssen für ihre schwierigen Aufgaben fit sein. Hierbei will das Programm sie mit speziellen Angeboten unterstützen.

Das neue Konzept bezieht daneben auch die medizinische Vorsorge sowie die gesundheitliche (psychische und physische) und sportliche Beratung und Betreuung mit ein. Ein Beispiel ist die Ernährungsberatung. Gerade für Menschen, die ihre Arbeit im Schichtdienst versehen, ist gesunde Ernährung ein wichtiges Thema. Darüber hinaus richtet sich das Konzept an diejenigen, die nach längerer Krankheit wieder in den Dienst einsteigen. Sie werden besonders durch Sport- und Beratungsangebote unterstützt.

Künftig können Vollzugsbeamtinnen und -beamten 36 Stunden ihrer Dienstzeit im Jahr für körperliches Training nutzen. Bis zum 55.Lebsnjahr müssen sie alle zwei Jahre ihre Fitness durch den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens oder durch einen Polizeileistungstest beweisen. Diejenigen, die die Standards nicht sofort erfüllen können, werden besonders gefördert und beraten. Die Förderung umfasst die theoretische Vermittlung von Trainingsgrundsätzen, praktische Trainingsanleitungen und die Beratung zur gesunden Lebensführung. Außerdem werden Polizisten, die nach längerer Krankheit wieder in den Dienst einsteigen, durch Sport- und Beratungsangebote unterstützt.

Brisante Einsatzlagen, Schichtdienst und psychische Belastungen fordern Polizistinnen und Polizisten besonders. Deshalb werden sie mit dem neuen Konzept unterstützt und gleichzeitig das Gesundheitsbewusstsein gefördert. Die demografische Entwicklung macht auch vor Polizei nicht halt. Gerade deshalb ist eine ganzheitliche Gesundheitsförderung besonders wichtig.

Besondere Verantwortung beim Gesundheitsmanagement haben die Führungskräfte der Polizei. Gesundheit ist auch Chefsache. Vorgesetzte müssen hier Vorbild sein.“Dabei zählt nicht die Höchstleistung sondern die regelmäßige Teilnahme an Maßnahmen. Das ist glaubwürdig und motiviert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wer gesund lebt und Sport treibt, fühlt sich wohl und ist insgesamt leistungsfähiger.

Für alle Polizeibehörden wird 2010 und 2011 eine „Anschubfinanzierung“ bereitgestellt. Jede Behörde kann damit für die Einführung gesundheitsfördernder Maßnahmen eine finanzielle Förderung abrufen. Vieles wird so möglich gemacht: Gesundheitstage oder Führungsförderung, die Anschaffung von Sportgeräten, das Durchführen von teamfördernden Maßnahmen, Stärkung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Projekte gesundheitsbewusster Ernährung. Welche Art der Maßnahmen sie dabei nutzen, entscheiden die Polizeibehörden.

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